Was macht eine Imkerfamilie eigentlich wenn sie sich nicht gerade um die Bienen kümmert? Klar, sie kümmert sich um den Bienengarten.

Im Vordergrund stand dabei der Austausch von zwar meist ansehnlichen, aber leider für die heimische Tierwelt meist völlig nutzlosen Bäumen und Sträuchern gegen sogenannte Bienen- und Vogelnährgehölze. So mussten bisher unter anderem einige, teilweise schon stattliche Flieder (Syringa vulgaris) und 2 große Forsythien den Platz frei machen. Flieder wird zwar von Hummeln beflogen, allerdings hat er sich auch unkontrolliert durch etliche Wurzelausläufer im halben Garten ausgebreitet. Mit tatkräftiger, familiärer Unterstützung wurden im Frühjahr mehrere Wurzelstöcke und viele verstreute Ausläufer ausgebuddelt.

Eine große alte Süßkirsche, die aber leider sehr krank war, mussten wir fällen. Hierfür haben wir eine noch junge Süßkirsche der Sorte „Burlat“ gepflanzt. Die Früchte sollen in der 1. bis 2. Kirschwoche reifen und damit von Madenbefall verschont bleiben. Wir lassen uns überraschen ob das so klappt.

Die im Frühjahr so schön und üppig gelb blühenden Forsythien sind für unsere heimische Tierwelt ungefähr so nützlich wie ein Betonklotz. Die Blüten sind absolut steril und bieten weder Nektar noch Pollen. Eine einheimische alternative stellt die Kornelkirsche dar. Sie blüht sogar noch vor der Forsythie, sieht mindestens genauso ansprechend aus, liefert reichlich Nektar und Pollen und wer die essbaren Früchte im Herbst nicht erntet und zu Gelee einkocht deckt damit reichlich den Tisch für unsere Vögel. Einziger Nachteil ist das etwas langsame Wachstum. So können einige Jahre vergehen bis ein stattlicher Strauch gewachsen ist.

Bereits im letzten Jahr haben wir 2 sogenannte Bienenbäume gepflanzt. Diese blühen im August bis September und Versorgen die Bienen zur Zeit der Winterauffütterung mit reichlich Nektar.

Zuletzt haben wir noch mehr als 50m Hecke aus Liguster („Ligustrum vulgare“) gepflanzt. Auch hier hat die ganze Familie angepackt um innerhalb von 2 Tagen 130 Pflanzen in die Erde zu bringen. Da in den Gärten viel Liguster gepflanzt wird, ist der Nutzen trotz einer eigentlich nur mittelmäßigen Nektar- und Pollenproduktion wieder groß.

Jeden Herbst aufs neue kommen bei uns in den Bienengarten noch einige Hundert Krokusse in die Erde, die ich mir günstig bei den einschlägigen Discountern besorge.

Auswahl unserer Pflanzen im Bienengarten

  • 6 verschiedene Apfelbäume, eine Süßkirsche und einen „Obstsalatbaum“ mit mehreren Pfirsichsorten veredelt
  • mehrere Aroniabeeren, mehrere Johannisbeeren, 4 Blaubeeren, 2 Felsenbirnen
  • verschiedene Sorten Haselnüsse, 3 Sträucher
  • einige immerblühende Mandelweiden, eine zweifarbige Weide
  • 3 Bienenbäume / Euodia, mehrere Robinien
  • verschiedene Sorten Schmetterlingsflieder
  • eine „Henrys Linde“ (Tilia henryana) und eine „Japanische Linde“ (Tilia kiusiana) vom Immengarten Jaesch
  • verschiedene, insektenfreundliche Stauden und Pflanzen wie Sonnenhut, Sonnenbraut, Schafgarbe, Salbei, Thymian, Sonnenblumen, Phacelia, Lavendel
  • Hecken aus Feldahorn, Liguster und Feuerdorn
  • Geplant ist außerdem der Kauf von zwei Winterlinden. Als Baum des Jahres 2016 wird die Pflanzung von unserer Gemeinde finanziell mit bis zu 150€ pro Grundstück gefördert

Bezugsquellen

Meine Bezugsquellen für Pflanzen sind hauptsächlich die in der Nähe befindliche Baumschule Ewald Fischer in Berlin-Rudow. Hier fühlen wir uns bei jedem Besuch ausgezeichnet beraten und als Kunden sehr aufgehoben. Man nimmt sich Zeit für uns und unsere Wünsche und berät uns äußerst umfangreich. Die Lieferung ist mit 25 € meiner Meinung nach angemessen und unabhängig von der Liefermenge.

Wenn ich im Internet Pflanzen bestelle, dann meist von Pflanzmich oder Baumschule Eggert. Bei beiden war ich bisher immer sehr zufrieden.

Die Winterlinden werde ich bei der ebenfalls in der Nähe befindlichen Baumschule Lorberg kaufen. Meine Erfahrungen werde ich mit euch teilen.

Eher selten, meist im Herbst wenn großer Ausverkauf ist, kaufe ich auch mal Pflanzen für den Bienengarten in den Baumärkten.

Diese Aufzählung ist ausdrücklich meine persönliche Meinung. Ich erhalte keinerlei Gegenleistung dieser Firmen hierfür.

Weisel

Königinnenbestellung und Weiterbildungstermin

  • Königinnenbestellung

Es herrscht noch nicht mal Tracht, aber es ist trotzdem höchste Zeit sich um die anstehende Völkervermehrung zu kümmern. Deshalb habe ich heute 4 neue Weiseln, also Bienenköniginnen bestellt. Eine Queen aus Dänemark von Keld Brandstrup (http://www.buckfast.dk), drei weitere von der Imkerei Lange (http://www.apisjovita.de).

  • Weiterbildungstermin zur Weiselaufzucht

Im Laufe des Tages erreichte mich dann passend zum Thema die Nachricht vom Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf, dass ich dank Nachrückerliste einen Platz im Lehrgang „Weiselaufzucht“ ergattern konnte.

Laut Kursbeschreibung erwartet mich dort:  „Die Aufzucht von leistungsfähigen Bienenköniginnen wird in ihren einzelnen Facetten praktisch vorgeführt. Des Weiteren werden die theoretischen Grundlagen der Weiselaufzucht sowie Vor- und Nachteile verschiedener Aufzuchtmethoden unter Berücksichtigung der imkerlichen Gegebenheiten erläutert.

Dieser Lehrgang ist zur Weiterbildung der Bienensachverständigen des LV Brandenburgischer Imker e.V. anerkannt.“

Ich bin gespannt.

Pollensammlerin am Krokus

Der Vorfrühling in Bildern am Bienenstand unserer Imkerei

Pünktlich am letzten Februartag ist bei uns der Vorfrühling im vollen Gange. Die im letzten Herbst gepflanzten Krokusse strecken die Blüten gen Sonne und versorgen unsere Bienen mit dem ersten wichtigen Pollen und Nektar der diesjährigen Bienensaison. Auch die ersten Reinigungs- und Orientierungsflüge wurden von den Mädels unternommen.

Die Wettervorhersage lässt uns auf schönes Flugwetter um die Monatsmitte im März herum hoffen. Das wäre dann die passende Gelegenheit bei unseren 12er Dadant-Beuten die Böden zum Reinigen zu tauschen und die Bienenvölker quasi auszuwintern, auch wenn hierfür keine größeren Eingriffe direkt am Volk nötig sind.

 

Hans / Pixabay

Hiermit wäre es bewiesen: Berliner Honig ist eine saubere Sache!

Berliner Honig - Verschiedene Honigsorten in Gläsern

Hans / Pixabay

Am Flughafen Frankfurt / Main werden Bienen bereits seit vielen Jahren im Rahmen eines sogenannten Biomonitorings eingesetzt. Anhand der Honigernte von den Völkern auf dem Flugfeld werden eventuell enthaltene Schadstoffe gemessen. Diese Messwerte werden ausgewertet mit anderen Standorten verglichen. Fazit: Der Flughafenhonig ist sauber!

Berliner Honig - Auch von Honigbienen an Weidenkätzchen

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Nun gab es auf Initiative von Erwin Biller, seines Zeichens betreuender Imker des Lehrbienenstandes Marienfelde eine ähnliche Messreihe auch in Berlin. Untersucht wurden Honigproben von 5 Standorten in Berlin. Auch hier das Fazit: Berliner Honig ist nicht nur lecker, er ist vor allem frei von Schadstoffen aus der Großstadtluft.

Die Journalistin Jana Tashina Wörrle hat einen ausführlichen Artikel über die Untersuchung und ihre Ergebnisse in ihrem Blog und der taz veröffentlicht.

 

Blumenwiese mit Seedballs selber machen

cafepampas / Pixabay

Seedballs selber machen – Samenbälle DIY

Was sind denn bitteschön Seedballs, Seedbombs, Samenbälle, Samenkugeln und Samenbomben?

Diese Begriffe beschreiben alle ein und dasselbe: eine Möglichkeit triste Innenstädte, öde Betonwüsten, hässliche Industriebrachen, steril-grüne Verkehrsinseln, oder auch einfach nur den eigenen Balkonkasten auf einfache Art und Weise, quasi im Vorbeigehen, zu verschönern. Wer es etwas genauer wissen möchte findet u.a. auch geschichtliche Hintergründe dazu zum Beispiel hier bei Wikipedia.

Seedballs selber machen

Im Netz kursieren viele Rezepte zur Herstellung von Seedballs. Das Prinzip beim Seedballs selber machen ist aber immer gleich. Erde, möglichst torffrei natürlich, Lehmpulver, Samen und etwas Wasser. Alles gut vermischen, zu kleinen Bällen formen, trocknen lassen, losziehen und die Umgebung verschönern. Das jegliches Privatgelände ohne Erlaubnis des Eigentümers tabu ist sollte selbstverständlich sein. Warnung: Falls auf dem englischen Rasen des Nachbarn plötzlich eine blühende Insel ensteht, kann dass zu nachhaltigen Beeinträchtigungen der zwischenmenschlichen Beziehung führen. Also bitte immer informieren ob der jeweilige Eigentümer einverstanden mit eurem Vorhaben ist.

Als Saatgut sollte man nur einheimische, nicht-invasive Sorten nutzen. Bei den im Handel erhältlichen Saatgutmischungen für Bienen- oder Schmetterlingsweide kann man aber nicht viel falsch machen. Günstiger ist das Sammeln von Samen direkt auf einer Wildblumenwiese in der Umgebung. Ab Ende Juni, um den Johannistag herum, wird man in der Natur fündig. Um das ganze nur mal zu probieren funktionieren natürlich auch die Mischungen in den kleinen Tütchen vom Saatgutständer beim Discounter für 0,19€.

Wildblumenwiese mit Seedballs selber machen.

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Seedballs kaufen

Wer keine Zeit oder keine Lust hat Seedballs selber herzustellen, aber trotzdem seine Umgebung mit dieser Methode verschönern möchte, der kann natürlich auch fertige Samenbälle kaufen. Meistens kann sogar zwischen mehreren zu erwartenden Blütenfarben auswählen. Einige Bezugsquellen findet Ihr weiter unten bei den Links.

 

 

 

DIY – Anleitungen zum selber machen von Seedballs

Fertige Seedballs kaufen

mögliche Bezugsquellen für Saatgut und Lehmpulver

Ein Bericht vom SWR zum Thema Seedballs

https://www.youtube.com/watch?v=Jc3X2spqtlg

Schreibt mir bitte in die Kommentare wenn ich eine Seite, ein Video, einen Tipp oder irgendetwas anderes vergessen haben sollte. Außerdem freue ich mich natürlich über eure Meinungen und Erfahrungen zum Thema Seedballs selber machen.

Krokuswiese

Der Herbst

kündigt sich bei uns mit großen Schritten an. Nach einem einwöchigen Altweibersommer wird es die nächste Zeit laut Wetterbericht mehrere Tage hintereinander Temperaturen unter 20°C geben, insgesamt ein eher trübes und windiges Wetter.

 

Herbst

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Und was sagt uns das? Richtig, es ist genau jetzt wieder Zeit frühjahrsblühende Blumenzwiebeln zu pflanzen. Zusammen mit Haselnuss und Weide leisten gerade die Krokusse, Winterlinge und einige andere Frühblüher die erste Versorgung der Bienen mit Pollen zur Versorgung der Brut. Ich habe mich einerseits bei Bingenheimer Saatgut mit verschiedenen ökologisch erzeugten Blumenzwiebeln eingedeckt, andererseits habe ich aus Kostengründen ein Angebot von ALDI Nord genutzt und mir einige Pakete Krokusse, Zierlauch und Osterglocken gekauft. Jetzt gilt es also 400 Krokuszwiebeln, 30 mal Zierlauch und 20 Osterglocken in die Erde beziehungsweise die Wiese zu bringen.
Ich werde am kommende Wochenende die Krokusse pflanzen und hoffe damit einen weiteren Beitrag zum Erhalt bzw. zum Schaffen von Nahrungsquellen Nektar- und Pollensammelnder Insekten zu leisten.

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Ab Ende Februar werden dann die ersten Krokusse die Köpfe aus der Wiese strecken. Ein herrlich bunter Anblick nach den langen, dunklen, einfarbigen Monaten des Winters. Und wenn die Temperaturen am Tage über 10-12C klettern beginnen die Bienen mit Ihren Reinigungsflügen und werden auch die Krokusse zum Pollensammeln besuchen.

In Berlin finden in der Zeit vom 22.09.2014 bis zum 05.10.2014 das zweite Mal die „Wertewochen Lebensmittel“ statt.

In der offiziellen Meldung steht dazu:

„So bunt schmeckt die Region“ – das ist das Motto der Wertewochen Lebensmittel, die in diesem Jahr vom 22. September bis 5. Oktober stattfinden. Initiator ist die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz, rund 50 Vereine, Institutionen und Unternehmen werden sich mit mehr als 150 Aktionen und Veranstaltungen in ganz Berlin beteiligen.

Einer dieser rund 50 Vereine ist der Imkerverein Lichtenrade e.V., der an dem äußerst sehenswerten Lehrbienenstand auf dem Gelände der NABU Naturschutzstation Marienfelde rund um das Thema Honig und Honigbiene eine Ausstellung betreibt.

Die folgende Einladung des Imkerverein Lichtenrade e.V. kann man sich nochmal hier anschauen:

Unter dem Motto:“Honig aus der Region – Qualität die schmeckt“

beteiligt sich der Imkerverein Lichtenrade e.V. an den „Wertewochen Lebensmittel“ die die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz vom 22.09. bis 05.10.2014 initiiert hat.

Am Lehrbienenstand Marienfelde kann die ganze Vielfalt der Honige aus der Region verkostet und gekauft werden. Im Angebot: Honige aus Lichtenrade, Marienfelde und auch eine Besonderheit aus dem südlichen Berliner Umland.

Selbstverständlich gibt es vor Ort alle Informationen zu Bienen, Imkerei, Honig und Honiggewinnung.

Wann:

Samstag, den 27. und Sonntag, den 28. September, jeweils von 10 bis 17 Uhr.

Wo: Lehrbienenstand in der NABU-Naturschutzstation Marienfelde,

Diedersdorfer Weg 5, 12277 Berlin

Weitere Informationen: www.wertewochen-lebensmittel.de

Kontakt: info@lehrbienenstand-marienfelde.de

 

Prädikat: Die Wertewochen am Lehrbienenstand Marienfelde sind sehr Empfehlenswert!

Phazelia

Bereits im letzten Winter haben wir uns mit Saatgut aus Bingenheim eingedeckt.

Mit dabei war unter vielem anderen auch die Blühstreifen-Mischung, die ideal zum Anlegen einer Bienenweide ist.

Die Mischung setzt sich laut Artikelseite wie folgt zusammen: Buchweizen, Phacelia, Sonnenblumen, Borretsch, Lupine, Alexandrinerklee, Perserklee, Sommerwicke, Seradella, Herzgespann, Dill, mauretanische Malve.

Dabei wird auf biologische Saatgutgewinnung wertgelegt. Und alle Pflanzen sind Samenfest. Das bedeutet, dass man von sämtlichen Pflanzen das Saatgut selber gewinnen kann und daraus wieder Pflanzen mit den gleichen Eigenschaften nachziehen kann. Das ist bei dem oft bei Baumärkten und Discountern angebotenem Hybridsaatgut (oft mit „F1“ gekennzeichnet)  leider nicht der Fall. Hier lohnt sich das genaue hinschauen auf die Verpackung.

Das Saatgut der Blühstreifen-Mischung keimt bei warmen Temperaturen innerhalb weniger Tage. Das ist wichtig, um hier nicht erwünschte Unkräuter Wildkräuter zu unterdrücken. Nach relativ kurzer Zeit, bei uns waren es ca. 4 Wochen nach Aussaat, zeigten sich beim Buchweizen bereits die ersten Blüten. Kurz darauf auch bei der Phacelia. Die Bienen sind ganz verrückt nach den herrlich duftenden, lila leuchtenden Blüten. Vermutlich der Grund dafür, dass die Phacelia neben Büschelschön auch den Namen Bienenfreund trägt. Eifrig sammeln sie den Nektar der zu Honig verarbeitet wird, und den Pollen zum Füttern der Brut. Sobald die ersten Sonnenstrahlen des Tages die Blüten erreichen wimmelt und schwärmt das ganze Beet. Ein fantastischer Anblick mit einer herrlich summenden Geräuschkulisse.
Nach und nach blühen dann viele Wochen lang die verschiedenen Pflanzen dieser schönen Bienenweide. Bei uns zum Schluss noch die Sonnenblumen und die Malve. So bietet sich allen Nektar saugenden Insekten über lange Zeit eine ergiebige Futterquelle.

Jeder kann so schon mit einer kleinen Fläche etwas Gutes tun. Überall gibt es kleinere oder größere Flächen die auf diese Art und Weise für Alle gewinnbringend genutzt werden können.

 

Die momentan eher milden Februartemperaturen veranlassen den einen oder anderen gefiederten Gartenbesucher bereits dazu sich ein Sommerquartier zu suchen. Das möchte ich natürlich gerne Unterstützen, schließlich vertilgen die Piepmätze Blattläuse und andere Schädlinge. Prinzipiell ist es ziemlich einfach entsprechende Nistkästen selber zu Bauen. Der NABU stellt hierfür eine Vielzahl verschiedener Bauanleitungen auf seiner Website bereit. Dort findet man für fast jede in unseren Gärten heimische Vogelart die passende Behausung. 

Alternativ kann man natürlich auch einfach fertige Nistkästen kaufen. Für diese Variante habe ich mich wegen Zeitmangel entschieden. 

Für ca. 10 € pro Stück habe ich mir von Amazon zwei verschiedene Habau Nistkästen und einen Fledermauskasten schicken lassen. Da das Holz unbehandelt war, habe ich die Nistkästen außen mit einem Anstrich der Fa. Osmo versehen. Zuerst einmal mit "Osmo Einmal-Lasur HS-Plus Palisander" und anschließend einmal mit "Osmo UV-Schutz-Öl farblos". Dieser ölbasierte Anstrich ist mit ca. 50€ pro 2,5l nicht unbedingt ein Schnäppchen, dafür aber nach dem Trocknen absolut ungefährlich für Mensch und Tier.

Aufgehangen habe ich die Kästen mit einer Ausrichtung nach Nord-Ost, damit im Sommer die Sonne den Nistkasten nicht in einen Backofen verwandelt. Jetzt bleibt abzuwarten ob die Nistkästen angenommen werden. Den Fledermauskasten werde ich demnächst aufhängen, da bin ich mir noch nicht ganz sicher wo er hin soll.

Bei der Kontrolle eines weiteren Nistkasten, der bereits mehrere Jahre im Garten hängt, habe ich ein altes Hornissennest entfernen müssen. Das wird vermutlich der Grund gewesen sein, warum seit mindestens 2 Jahren hier kein Vogel eingezogen ist.

 

Bauanleitungen und weitere Infos wie jeder Garten- oder Balkonbesitzer unseren einheimischen Vögeln helfen kann bekommt ihr z.B. hier beim NABU

*Ein Video zum Thema* NABU-Tipp: Nistkastenbau leicht gemacht.

 

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Es gibt so viele Blogs über Geocaching. Viele Gute und auch die anderen. Ich möchte mich nicht in die lange Liste der einen oder anderen einreihen. Aber falls wir doch mal etwas über diese schöne Familienhobby loswerden möchten, dann wird dies hier geschehen.

Wir Cachen über die Plattform von Geocaching.com unter dem Namen "schnullibaer".

Momentan halten wir es durch seit dem 01.01.2014 jeden Tag mindestens einen Cache zu suchen, zu finden und natürlich zu loggen. Das wird ab und zu zu einer echten Herausforderung, weil unsere Homezon natürlich nicht mehr allzuviele Tradis hergibt. Also sind wir dazu übergegangen Mysteries zu lösen. Das klappt momentan im näheren Umfeld ganz gut.

Mal sehen ob wir bis zum Jahresende durchhalten, die Hälfte ist ja fast geschafft.